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Römer, Phönizier und Punier

Im ersten Jahrtausend vor Christus begann die scheinbar endlose Geschichte der Eroberung Sardiniens und Vertreibung der Nuraghier in das Landesinnere. Trotz heftiger Gegenwehr konnten sich die Phönizier an den begehrten Küstengebieten niederlassen. Landwirtschaft, Fischerei und der Abbau reichhaltiger Bodenschätze wurde intensiv betrieben, und die Sarden entwickelten sich in den Bergregionen zum Hirtenvolk, denn nur hier blieben Sie vor den immer gegenwärtigen Einwanderern und Eroberern verschont.

 

Mit den Eroberern aus dem Süden kam auch die Malaria nach Sardinien. Es ist heute kaum vorstellbar, dass die Krankheit über 2500 Jahre die Insel fest im Griff hatte, sie wurde erst im 20. Jh. ausgerottet.

 

 

  Colonne tharros

Römer: Colonne a Tharros

Nach den Phöniziern kamen 238 v. Chr. die Römer nach Sardinien, eroberten und kultivierten die Insel wie auch schon andere Regionen. Sardinien sollte für Landwirtschaft und Getreideanbau genutzt und zur „Kornkammer Karthagos“ werden, doch haben die Römer nicht mit dem massiven und beständigen Widerstand der Sarden gerechnet.

 

Die in den Bergen wohnenden Hirten, abfällig als Fellsarden „Sardi pelliti“ und Banditen bezeichnet, wehrten sich und verhinderten erfolgreich, dass die Insel komplett unterworfen wurde. Sklaverei tausender Sarden und grausame Feldzüge waren die Folge, schließlich mussten die meisten Sarden für die Römer arbeiten oder hohe Steuern zahlen.

 

Mit der Christenverfolgung im 3 Jh. n. Chr. folgten Ermordungen, Verfolgungen, Zwangsarbeit, mit der Malaria als ständigen Begleiter des Elends. Sardinien wurde Teil des römischen Reichs, und im 8 Jh. kamen die Araber nach Sardinien, womit endgültig alle Küstenstädte zerstört, geplündert oder eingenommen wurden. Die Sarden wurden von den Sarazenen weiter ins Landesinnere vertrieben oder versklavt, allerdings wehrten sich die Hirten in den Bergeregionen weiterhin erfolgreich gegen die Eindringlinge. Erst 1016 begann die Vertreibung der Araber unter Führung des katholischen Papstes aus einem gemeinsamen Heer der Genuesen, Pisaner und Sarden, und aus dem Latein des Mittelalters begann sich die sardische Sprache zu entwickeln.

 

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